Langenbach im Taunus

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Langenbach bei Weilmünster - die Perle im Naturpark Hochtaunus 

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Langenbach in der Moderne
1800 - 1950

 

  Von Der Begriff Moderne bezeichnet einen Umbruch in allen Bereichen des individuellen, gesellschaftlichen und politischen Lebens gegenüber der Tradition. Heute wird dieser Terminus überwiegend ökonomisch mit der Industrialisierung in Verbindung gebracht.

Ortsplan von Langenbach im Jahr 1801 (Näheres dazu unter Alte Karten):

1809-1846: Friedrich Ernst Greiffenberg ist Pfarrer in Langenbach

1834: (Um)bau der ehemaligen Schule (alte Schule)

1846-1856: Friedrich Heinrich Snell ist Pfarrer in Langenbach

1856-1857: Carl Wilhelm Franz Fritz ist Pfarrer in Langenbach

1857-1862: Johann Adolf Dieffenbach ist Pfarrer in Langenbach

1862-1882: Johann Carl Müller ist Pfarrer in Langenbach

1867: Gründung des Oberlahnkreises.

1875: Gründung des (Männer-)Gesangvereines “Eintracht” Langenbach.

1883-1885: Adolf Häberlein ist Pfarrer in Langenbach.

1885-1892: Johann Christian Karl Rupp ist Pfarrer in Langenbach.

1885: Fest der Fahnenweihe des Männergesangvereins “Eintracht”. Erste Vereinsfahne.

1886: Unsere heutige Kirchenorgel wird für 600,00 Mark von dem Orgelbauer Eichhorn in Weilmünster gekauft, nachdem sie 116 Jahre in einer Kirche im Schöffengrund gestanden hatte.

1891: Die Eisenbahnstrecke Weilburg-Weilmünster wird eröffnet. Nach Passieren der Bahnhöfe Freienfels, Essershausen, Ernsthausen, Lützendorf erreicht die Weiltalbahn nach 10 Kilometern den Bahnhof Weilmünster.

1892: Die Nebenstrecke der Weiltalbahn Weilmünster-Laubuseschbach wird eröffnet. In erster Linie dient die Bahnlinie zum Erztransport. Der Bahnhof Rohnstadt (jetziges Gelände Firma Schäfer) dient auch Langenbachern als “nächstgelegener” Bahnhof. Laubuseschbach ist Endstation.

1892-1900: Otto Neu ist Pfarrer in Langenbach

1893: Errichtung einer Volksbibliothek, die noch bis 1971 bestehen wird.

1902-1931: Hermann Philipp Hummerich ist Pfarrer in Langenbach

1902-1903: Das Pfarrhaus wird nach Plänen von Pfarrer Hummerich erbaut, ein schöner Pfarrgarten angelegt. So beschreibt uns Helga Hummerich (Zitat):
 
“Aus dem Garten drang der Duft taufeuchten Grases; am Springbrunnen fiel das Wasser des hochsteigenden Strahls mit dunklem Aufprall zurück in das Becken; von jenseits des Zauns klang das Räderrasseln auf Äcker ziehender Gefährte; vom benachbarten Bauernhof tönte der klassische Langenbacher Fluch, der bei unliebsamen Anlässen für jedes Wesen oder Werkzeug gut und gültig war: ‘Du laadich Mißgeburt!’....”
>>>siehe auch “Das Pfarrhaus von Langenbach

1905: 30-jähriges, erfolgreiches Stiftungsfest des Männergesangvereines “Eintracht”.

   Ansicht von Langenbach um 1905 (Farblithographie):


1909: Die Weiltalbahn wird um 11 Kilometer bis nach Grävenwiesbach erweitert. Nach dem Weilmünsterer Bahnhof verläuft die Linie nun weiter durch einen 333m langen Tunnel, in dem heute Fledermäuse wohnen, passiert die Station Weilmünster-Kurhaus, läuft weiter zum Bahnhof Audenschmiede, der auch von den Langenbachern genutzt wird, verlässt dann jedoch das Weiltal und biegt links in das Wiesbachtal ab, wo sie den Bahnhof Heinzenberg passiert, anschließend über ein hohes Viadukt das Sterzbachtal überquert und letztendlich Grävenwiesbach erreicht.

1914-1919: Zeitraum des ersten Weltkrieges.

1922: Langenbach erhält die erste Stromversorgung. In der Langenbacher Schulchronik ist hierüber folgendes festgehalten:
“Am 27. Oktober d.J. erstrahlte Langenbach zum erstenmale in elektrischem Licht. Damit ging ein lang gehegter Wunsch unserer Einwohner in Erfüllung. Die Lichtanlage, die seit zwei Jahren im Bau war, konnte endlich vollendet werden. Um zwei Uhr nachmittags wurde der elektrische Strom eingeschaltet. Um der Freude über diese neue Einrichtung Ausdruck zu geben, versammelte sich die ganze Gemeinde zu einer fröhlichen Feier, der sogenannten ‘Lichtkirmes’”

1923: Hochwasser der Weil. Marktplatz und viele Straßen sind überschwemmt.

1925: Der Männergesangverein “Eintracht” feiert sein 50-jähriges Jubiläum. Von den Einnahmen des überaus erfolgreichen Festes finanziert der Gesangverein sein erstes Klavier, welches über viele Jahrzehnte im Verein genutzt wurde.

1927: Langenbach erhält eine Wasserleitung.

1931-1938: Gottlieb Gaby aus Wolfenhausen ist Pfarrer in Langenbach

1934: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Langenbach.

1934-35: Sanierung der vom Schwamm befallenen Holzteile (Holzfußboden usw...) in der Kirche. Die Kosten belaufen sich auf 3.243,62 Reichsmark.

       Langenbach vor 1939:
      

1936: Der Männergesangverein legt eine Zwangspause ein (wegen Dirigentenmangel).

1938-1941: Paul Neumeyer aus Wolfenhausen ist Pfarrer in Langenbach

1939-1943: Zeitraum des zweiten Weltkrieges.

1941-1942: Fritz Chun aus Blessenbach ist Pfarrer in Langenbach

1942: Die Weil tritt abermals über die Ufer. Wieder Überschwemmungen in Weilmünster.

1942-1978: Richard Steinhauer aus Wolfenhausen ist Pfarrer in Langenbach

1944: Die zwei kleineren Kirchenglocken werden abgebaut und sollen wegen der akuten Rohstoffknappheit in Waffen und Munition umgegossen werden.

1946: Herbert Keiper kommt als Lehrer nach Langenbach. 60 Jahre lang erforscht er aktiv die Geschichte unserer Heimat.

1948: Die beiden Kirchenglocken kehren unversehrt vom Hamburger Glockenfriedhof nach Langenbach zurück.

Näheres dazu siehe unter: “
Die Glocken der Langenbacher Kirche

(Herbert Keiper)


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