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Eine Begegnung

I Eine Geschichte von Waltraud Knauer


Als letzte, von drei unverheirateten Schwestern, wohnte Fräulein Käthe Salkowski im "Waldhaus". Dieses Gebäude liegt ca. 2 Kilometer vom Dorfe entfernt im Langenbacher Forst.

Fräulein Käthe machte jeden Tag, egal wie das Wetter war, ihren obligatorischen Fußweg ins Dorf, um Einkäufe zu machen oder die Post abzuholen. Als ihr Wohlbefinden nachließ und sie diesen Weg beschwerlich fand, entschloß sie sich, im Orte zu wohnen. Das "Waldhaus" erwarb Karl Stammberger.

Bei Heinrich Solz in der Wedegasse fand sie Unterkunft und Verpflegung. Etwas gebeugt, mit Krückstock und "ihrem" Hunde Roland, der eigentlich dem Hausherren gehörte, machte sie weiterhin, nun nicht mehr so ausgedehnt, ihre Spaziergänge.

Eines Tages fuhr meine Schwiegermutter mit ihrem Enkel im Kinderwagen zu Schäfer einkaufen (Erwähnt sei, daß besagter Enkel, also mein Sohn Markus, sich erst nach acht Jahren Ehe einstellte). Bei dieser Gelegenheit traf die Knauer Oma Fräulein Käthe. Nach Begrüßung und kurzem Wortwechsel, wie es sich eben gehört, sagte meine Schwiegermutter, in froher Erwartung auf gebührende Antwort: "Unser Herrgott hat uns einen Jungen geschenkt." Darauf die spontane Antwort von Fräulein Käthe: "Ja, ja, und mir hat er den Roland genommen". Der Roland, ihr ständiger Begleiter, war kurz vorher verendet.

Fräulein Salkowski starb am 30. Mai 1969 im 87. Lebensjahre. Ihre Mutter, ihre beiden Schwestern und sie ruhten in einem Familiengrab auf dem Langenbacher Friedhof.

(Waltraud Knauer)

 


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