Langenbach im Taunus

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Langenbach bei Weilmünster - die Perle im Naturpark Hochtaunus 

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Alte Karten von Langenbach

 


Karte von 1694








Karte um 1694
Auf dieser alten Nassauischen Karte waren leider nicht alle Siedlungen verzeichnet. Die Proportionen stimmen natürlich auch nicht so genau. Die Lahn hieß hier noch “Lon flu”.


Karte von 1702


Karte von 1702
Die Ortsplazierungen sind noch sehr ungenau. Man orientierte sich mehr an die Flussläufe, Straßen waren noch keine eingezeichnet. Laubuseschbach hieß noch “Laber Eschbach”, die Firma Reum in Audenschmiede war noch die “Neue Hütt”, die Weil noch “Weilflu”






Karte Hessen/Nassau von 1754
Auf dieser Karte werden Ortschaften, Flüße und Bezirksgrenzen aufgezeigt. Proportionen sind noch fehlerhaft. Laboreschbach = Laubuseschbach, Heintzbergen = Heinzenberg. Interessant auch die Bezeichnungen “Hirterhof”, “Silberhütt” und “Weißethurn”



Karte von 1797

Karte um 1797
Hier sind zumindest schon Wege eingezeichnet, obgleich das alles noch nicht so genau hinhaut. Durch Langenbach führt eine “Hauptstraße”. Es handelt sich wohl um die Langgasse, die über die Loh zur noch bedeutenden Hessenstraße führt. Der Haagköppel ist eine wichtige Erhebung und heißt hier noch “Hag Berg”
 



 
Erster detailierter Ortsplan von Langenbach um 1801
 (Fahre mit der Maus über die Karte, um Informationen zu erhalten)
Weg von der Scheune Distler zum BierwegMysteriöse Gebäude am GäßchenGäßchenKircheBackhaus?Weg zur BachRohnstädter WegGlasberger Weg (Bierweg)Weiherstraße (Hintergasse)Weg Richtung ZehnbachBrunnenwegWeg über Loh zur HessenstraßeGartenlandGartenlandBode Franz Haus?GartenlandHaus AlthenKreuzgasseUntere LanggasseObere LanggasseSchulstraßeVerbindungsweg (heute Langgasse)Verbindungsweg (heute Schulstraße)Wedegasse und Weg nach WindenWeg zum Säuwoasen und GillingGebäude an der Weiherstraße, heute Garten
Vielleicht hat diese Karte noch niemand so gesehen, also schau’ sie Dir mal genauer an. Der Zeichner scheint auf die Details in diesem Ortsplan sehr viel Wert gelegt zu haben, daher kann man viele  Sachen entdecken. Sehr interessant ist hier, wie Langenbach vor über 200 Jahren strukturiert war. Das erste Haus nach dem Ortseingang dürfte rechts das ehem. Backhaus gewesen sein. Dann ging ein Weg rechts ab zur Bach (jenseits der Bach waren auch Gärten). Danach kommt das Gäßchen, das jedoch in einem Bogen nach Bode Franz, vermutlich zwischen den heutigen Häusern Flohr’s Scheune und Klaus Caspari wieder auf die Kreuzung der Weiherstraße stieß (das Flurstück ist gehört heute zur Weiherstraße). Interessant sind auch die Gebäude, die rechts im Bogen am Gäßchen gestanden haben. Die alte Schule, die in diesem Jahr noch nicht erbaut war, muß wohl vorher woanders gestanden haben. Ab der Kurve der Distlerschen Scheune ging ein Weg schräg hoch zum Bierweg (Glasberger Weg). Von der Langgasse in die Hintergasse, war links, wo jetzt der Garten (Kehrmann) ist, auch ein Gebäude. Die Wedegasse war früher keine Sackgasse und ging hoch zum Gilling und Haagköppel und stieß mit dem Weg nach Winden zusammen. Am Weg Richtung Zehnbach stand hinter dem Haus Althen (eines der ältesten Häuser) noch ein Haus links. Die Weilstraße nach Winden existierte in der Form noch nicht. Von Langenbach aus führte der Mühlweg, der heute parallel zur Hauptstraße verläuft, rechts in einer Biegung im oberen Feld nach Winden (die Trasse kann man heute noch erkennen) und geradeaus zur Langenbacher Mühle. Die Langgasse teilte sich in etwa in Höhe des Wasserhäuschens und ging leicht rechts Richtung Eschbach (Hessenstraße) und im heutigen Verlauf über Loh zur Hessenstraße und Haintchen. (Jürgen Caspari)

Karte von 1868



Karte um 1819
Auch hier sieht man deutlich, wie die Weilstraße um einiges höher gelegen war und wie das damalige Straßennetz durch den Ort führte. Bedeutend war auch der Weg nach Weilmünster über eine Abkürzung über den Tränkebacher Berg zur Rohnstädter Straße, die dann bei Beginn des Stockertwaldes rechts schräg ab zur Hessenstraße und Kirberg verlief. Immer noch markant ist der Weg schräg hoch zum Bierweg.

 

 


Karte um 1868
Hier sieht man, daß zwischen 1819 und 1868 im Ortseingangsbereich auf der rechten Seite noch weitere Häuser entstanden sind. Der Ort war noch immer ein Durchgangsort und wichtige Durchgangsstraßen waren Langgasse und Wedegasse, sowie der Mühlweg und Rohnstädter Weg.

 


Karte um 1935
Mit dem Ausbau der Weilstraße und Einbruch des Zeitalters von Autos und Eisenbahnen schien Langenbach als Durchgangsort langsam an Bedeutung verloren zu haben. Die Hessenstraße war nur noch von Bedeutung bis zum Hünerküppel. Die Weilstraße ist zur Hauptverbindungsstraße der Weiltal-Orte geworden und die Eisenbahnstrecke der Weiltalbahn ist eingezeichnet. Auch das Ortsbild und die Struktur der Straßen hat sich geändert. Die heutige Schulstraße am nördlichen Weschbachtal ist schon vorhanden.



Wenn Du noch mehr über die Gemarkungen in Langenbach erfahren willst,
dann schaue mal unter folgendem Link:
Gemarkungen und Flurnamen in Langenbach

Bei den hier gezeigten Karten handelt es sich nur um winzige Ausschnitte daraus.
Wenn Du Interesse an den kompletten Karten hast, die sich übrigens auch gut als Dekoration machen,
kannst Du diese über folgenden Link bestellen:
Shop der Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation


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